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<title>Günther Beelitz</title>
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<h1 id="firstHeading" class="firstHeading mw-first-heading"><span class="mw-page-title-main">Günther Beelitz</span></h1>
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<div id="mw-content-text" class="mw-body-content mw-content-ltr" lang="de" dir="ltr"><div class="mw-content-ltr mw-parser-output" lang="de" dir="ltr"><p><b>Günther Beelitz</b> (* <a href="29._September" title="29. September">29. September</a> <a href="1938" title="1938">1938</a> in <a href="Berlin" title="Berlin">Berlin</a>) ist ein deutscher Theater<a href="Regisseur" title="Regisseur">regisseur</a> und <a href="Intendant" title="Intendant">Intendant</a>.
</p>

<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Biografie">Biografie</h2></div>
<p>Beelitz wuchs in <a href="Schloss_Elmau" title="Schloss Elmau">Schloss Elmau</a> und in Stuttgart auf. Am dortigen Karlsgymnasium erwarb er das Abitur. Nach der Ausbildung zum Buchhändler und Verlagskaufmann bei der <a href="Deutsche_Verlags-Anstalt" title="Deutsche Verlags-Anstalt">Deutschen Verlagsanstalt Frankfurt</a> und der Akademischen Buchhandlung Rasch in <a href="Marburg" title="Marburg">Marburg</a>.<sup id="cite_ref-1" class="reference"><a href="#cite_note-1"><span class="cite-bracket">[</span>1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> 1963 begann Beelitz zunächst in Marburg ein Studium der <a href="Germanistik" title="Germanistik">Germanistik</a>, <a href="Politikwissenschaft" title="Politikwissenschaft">Politik</a> und <a href="Volkskunde" title="Volkskunde">Volkskunde</a>, wechselte 1964 an die <a href="Universit%C3%A4t_Wien" title="Universität Wien">Universität Wien</a> und konzentrierte sich auf die Fächer Germanistik und Theaterwissenschaften. In dieser Zeit arbeitete Beelitz als freier Lektor für die <a href="Universal_Edition" title="Universal Edition">Universal Edition</a> in Wien. In der Spielzeit 1966/67 übernahm Beelitz die Tourneeleitung am Studio Herberthal und ging mit <a href="Maria_Schell" title="Maria Schell">Maria Schell</a> und <a href="Veit_Relin" title="Veit Relin">Veit Relin</a> mit <i>Die Pfarrhauskomödie</i> von <a href="Heinrich_Lautensack_(Schriftsteller)" title="Heinrich Lautensack (Schriftsteller)">Heinrich Lautensack</a> und <a href="Die_Zofen" title="Die Zofen">Die Zofen</a> von <a href="Jean_Genet" title="Jean Genet">Jean Genet</a> nach der Premiere am <a href="Salzburger_Landestheater" title="Salzburger Landestheater">Landestheater Salzburg</a> auf Tournee durch Österreich, Deutschland und die Schweiz. Anschließend lernte er am <a href="Max_Reinhardt_Seminar" title="Max Reinhardt Seminar">Max-Reinhardt-Seminar</a> Wien das Theaterhandwerk.
</p><p>Von August 1967 bis Dezember 1967 war Beelitz Chefdramaturg am <a href="Theater_Dortmund" title="Theater Dortmund">Theater Dortmund</a>. Eine schwere Tuberkuloseerkrankung zwang ihn für längere Zeit in die Karenz. Nach seiner Genesung wurde er im August 1968 bis August 1969 Leiter der Schauspielabteilung der <a href="Universal_Edition" title="Universal Edition">Universal Edition</a> Wien.
</p><p>1969 wechselte er an das <a href="D%C3%BCsseldorfer_Schauspielhaus" title="Düsseldorfer Schauspielhaus">Düsseldorfer Schauspielhaus</a> als Künstlerischer Direktor. In dieser Funktion wurde er zudem persönlicher Referent des Intendanten <a href="Karl-Heinz_Stroux" title="Karl-Heinz Stroux">Karl-Heinz Stroux</a>. Die Stadt Düsseldorf mit ihrem Schauspielhaus waren für Beelitz Arbeit prägend.
</p><p>Von 1971 bis 1976 war Beelitz Intendant am <a href="Staatstheater_Darmstadt" title="Staatstheater Darmstadt">Staatstheater Darmstadt</a>.
</p><p>1976 erfolgte der Ruf an das <a href="D%C3%BCsseldorfer_Schauspielhaus" title="Düsseldorfer Schauspielhaus">Düsseldorfer Schauspielhaus</a>. Dort war er bis 1986 Generalintendant und Geschäftsführer. In diese Zeit fällt die Gründung eines Kinder- und Jugendtheaters als selbstständige Sparte mit eigenem Ensemble unter Leitung von Barbara Hertel. 1982/1983 wurde das Düsseldorfer Schauspielhaus unter Beelitz von elf Fachkritikern von <a href="Theater_heute" title="Theater heute">Theater heute</a> zum <a href="Theater_des_Jahres" title="Theater des Jahres">Theater des Jahres</a> gewählt. In Beelitz’ Amtszeit fielen mehrere Einladungen zum <a href="Berliner_Theatertreffen" title="Berliner Theatertreffen">Berliner Theatertreffen</a>. Er pflegte den kulturellen Austausch: Gastspiele außerhalb Europas und hinter den sogenannten <a href="Eiserner_Vorhang" title="Eiserner Vorhang">Eisernen Vorhang</a> sowie nach Israel machten das Düsseldorfer Schauspielhaus international bekannt.
</p><p>Von 1986 bis 1994 war Beelitz Staatsintendant am <a href="Bayerisches_Staatsschauspiel" title="Bayerisches Staatsschauspiel">Bayerischen Staatsschauspiel</a>. Er gründete die „Autorenwerkstatt im Marstall“ für (ausschließlich) junge deutsche Autoren. Zudem wurde er künstlerischer Leiter des <a href="Theater_der_Welt" title="Theater der Welt">Theaters der Welt</a> 1993 in München.
</p><p>Von 1994 war 2000 war er Generalintendant am <a href="Deutsches_Nationaltheater_und_Staatskapelle_Weimar" title="Deutsches Nationaltheater und Staatskapelle Weimar">Deutschen Nationaltheater Weimar</a>. Er engagierte <a href="Joachim_Schl%C3%B6mer" title="Joachim Schlömer">Joachim Schlömer</a> von 1994 bis 1996 als Leiter des neu gegründeten Tanztheaters; ihm folgte <a href="Ismael_Ivo" title="Ismael Ivo">Ismael Ivo</a>. Tanztheater und Staatskapelle Weimar wurden zu international beachteten Aushängeschildern der Stadt und der Region. 1999 eröffnete das Deutsche Nationaltheater Weimar mit „Faust-Furioso“ und mit Ausschnitten aus Mozarts <i><a href="Die_Zauberfl%C3%B6te" title="Die Zauberflöte">Die Zauberflöte</a></i> den Festakt zur <a href="Kulturhauptstadt_Europas" title="Kulturhauptstadt Europas">Kulturhauptstadt Europas</a>, der via <a href="3sat" title="3sat">3sat</a> in 59 Länder ausgestrahlt wurde. Mit <a href="Katja_Paryla" title="Katja Paryla">Katja Paryla</a> hat Beelitz eine der wenigen Schauspieldirektorinnen im deutschsprachigen Theaterraum engagiert. Das Schauspielensemble ging mit Schillers <i><a href="Kabale_und_Liebe" title="Kabale und Liebe">Kabale und Liebe</a></i> in der Regie von Annegret Ritzel (Bühne: <a href="Johannes_Leiacker" title="Johannes Leiacker">Johannes Leiacker</a>) auf eine monatelange Tournee durch Deutschland, Österreich und die Schweiz. Beelitz etablierte zudem 1994 die <i><a href="Weimarer_Reden" title="Weimarer Reden">Weimarer Reden</a></i> im Deutschen Nationaltheater Weimar und er eröffnete mit der Werkstadtbühne 7 eine zusätzliche Spielstätte in Weimar. In der Umbau- und Renovierungsphase des Großen Hauses zogen Verwaltung und Bühne samt Probebühnen in das ehemalige Haus der Offiziere, einem ehemaligen Offiziers-Kasino mit Grosser Bühne, das zur DDR-Zeit russischen Soldaten vorbehalten war. Das Deutsche Nationaltheater Weimar reiste als „Kultureller Botschafter“ zur <a href="Expo_2000" title="Expo 2000">Expo 2000</a> nach Hannover und zeigte im Deutschen Pavillon <i>Furtwänglers Kategorie 4</i> von <a href="Ronald_Harwood" title="Ronald Harwood">Ronald Harwood</a>. Das Stück über mögliche nationalsozialistische Verstrickungen des umstrittenen Jahrhundertdirigenten <a href="Wilhelm_Furtw%C3%A4ngler" title="Wilhelm Furtwängler">Wilhelm Furtwängler</a> war bereits in Weimar im <a href="Gauforum_Weimar" title="Gauforum Weimar">Gauforum Weimar</a> aufgeführt worden. Eine zudem bei der Expo geplante Aufführung von Furtwänglers <i><a href="2._Sinfonie_(Furtw%C3%A4ngler)" title="2. Sinfonie (Furtwängler)">2. Sinfonie</a></i> mit der Staatskapelle Weimar wurde kurzfristig abgesagt.
</p><p>Von 2000 bis 2005 war Beelitz Intendant des <a href="Theater_und_Orchester_Heidelberg" title="Theater und Orchester Heidelberg">Stadttheater Heidelberg</a>. Unter seiner Leitung wurde das Vier-Sparten-Haus mit den neu gegründeten <a href="Heidelberger_Schlossfestspiele" title="Heidelberger Schlossfestspiele">Schloßfestspielen</a> und dem <a href="Heidelberger_St%C3%BCckemarkt" title="Heidelberger Stückemarkt">Heidelberger Stückemarkt</a> zu einem ganzjährig bespielten Theater. Beelitz etablierte in Heidelberg ein Tanztheater unter der Leitung von <a href="Irina_Pauls" title="Irina Pauls">Irina Pauls</a>. Zudem belebte er die lange vernachlässigten Schlossfestspiele neu und entwickelte in Kooperation mit dem <a href="Mecklenburgisches_Staatstheater_Schwerin" title="Mecklenburgisches Staatstheater Schwerin">Staatstheater Schwerin</a> <i><a href="Das_gro%C3%9Fe_Welttheater" title="Das große Welttheater">Das große Welttheater</a></i>. Der Heidelberger Stückemarkt wurde zum Publikumsmagneten und etablierte sich in den Jahren nach seiner Gründung auch als Sprungbrett für junge Regisseure. Das Schauspielensemble reiste 2002 im Austausch des Heidelberger Stückemarktes nach Moskau, wo die Inszenierung <i>Gretchen 89 ff</i> von <a href="Lutz_H%C3%BCbner" title="Lutz Hübner">Lutz Hübner</a> mit der <a href="Goldene_Maske" title="Goldene Maske">Goldenen Maske</a> am <a href="Tschechow-Kunsttheater_Moskau" title="Tschechow-Kunsttheater Moskau">Mchat</a> (<a href="Konstantin_Sergejewitsch_Stanislawski" title="Konstantin Sergejewitsch Stanislawski">Stanislawski</a>-Theater) ausgezeichnet wurde. <i>Die Räuber</i> von Friedrich von Schiller und <i>Gretchen 89 ff</i> wurden zudem nach <a href="Irkutsk" title="Irkutsk">Irkutsk</a> in Sibirien an das Akademie Theater eingeladen. Es entstand mit <i>HALT-Heidelberg</i> die erste regelmäßige Theater-Soap, für die Jean Michel Räber Themen aus der Stadtgeschichte und Aktuelles mit einer kabarettistischen Familiengeschichte mischte. Zu den Gästen dieser Soap gehörten führende Künstler und Politiker, so auch die Heidelberger Oberbürgermeisterin <a href="Beate_Weber-Schuerholz" title="Beate Weber-Schuerholz">Beate Weber</a>.
</p><p>Von 2014 bis 2016 wurde Beelitz erneut als Generalintendant an das Düsseldorfer Schauspielhaus berufen.<sup id="cite_ref-2" class="reference"><a href="#cite_note-2"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Er ist Intendant der Kulturgastspiele im Ronacher in <a href="Bad_Kleinkirchheim" title="Bad Kleinkirchheim">Bad Kleinkirchheim</a>. Als freier Regisseur arbeitet er unter anderem in Dortmund, Köln und Düsseldorf.
</p><p>Beelitz versteht sich in seiner Arbeit stets als „Theater-Ermöglicher“: „Der Erfolg des Düsseldorfer Schauspielhauses weist auf eine Programmatik, die den Konflikt und den Widerspruch nicht scheut, weil sie zur Wahrheit gehören, die ohne politischen oder pädagogischen Druck auch dem Andersdenkenden durchschaubar machen will, was war in der Geschichte, was in der Gegenwart. Dies ist die Grundvoraussetzung für den Blick in die Zukunft.“<sup id="cite_ref-3" class="reference"><a href="#cite_note-3"><span class="cite-bracket">[</span>3<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Dieser Leitspruch ist Schlüssel für die Arbeit von Beelitz.
</p><p>Günther Beelitz trat auch als Schauspieler in Erscheinung. 1976 spielt er unter der Regie von Robert Stromberger in der TV-Adaption von der <a href="Datterich" title="Datterich">Datterich</a> und 1979 in der Regie von <a href="Peter_Beauvais" title="Peter Beauvais">Peter Beauvais</a> in Phantasten<sup id="cite_ref-4" class="reference"><a href="#cite_note-4"><span class="cite-bracket">[</span>4<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> nun deutlich prominenter besetzt in der Rolle des Dr. Falk an der Seite von <a href="Michael_Degen" title="Michael Degen">Michael Degen</a>, <a href="Manfred_Krug" title="Manfred Krug">Manfred Krug</a> und <a href="Sabine_Sinjen" title="Sabine Sinjen">Sabine Sinjen</a>.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Privates">Privates</h2></div>
<p>Beelitz ist verheiratet mit Christine Beelitz, geb. Holz. Sie haben eine Tochter.<sup id="cite_ref-5" class="reference"><a href="#cite_note-5"><span class="cite-bracket">[</span>5<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Internationale_Gastspiele">Internationale Gastspiele</h2></div>
<p>mit dem Düsseldorfer Schauspielhaus:
</p>
<ul><li>1978 UdSSR-Gastspielreise, 18 Tage in Moskau und Tbilisi mit:
<ul><li><a href="Friedrich_Schiller" title="Friedrich Schiller">Schiller</a>: <i><a href="Kabale_und_Liebe" title="Kabale und Liebe">Kabale und Liebe</a></i>, Regie <a href="Roland_Sch%C3%A4fer_(Schauspieler)" title="Roland Schäfer (Schauspieler)">Roland Schäfer</a></li>
<li><a href="Bertolt_Brecht" title="Bertolt Brecht">Brecht</a>: <i><a href="Die_Kleinb%C3%BCrgerhochzeit" title="Die Kleinbürgerhochzeit">Die Kleinbürgerhochzeit</a></i> als sowjetische Erstaufführung, Regie <a href="Michael_Gruner" title="Michael Gruner">Michael Gruner</a></li></ul></li>
<li>1980 Internationales Theaterfestival <a href="Beogradski_Internacionalni_Teatarski_Festival" title="Beogradski Internacionalni Teatarski Festival">BITEF</a> Belgrad: <a href="Euripides" title="Euripides">Euripides</a>: <i><a href="Alkestis_(Euripides)" title="Alkestis (Euripides)">Alkestis</a></i>, Regie <a href="Roberto_Ciulli" title="Roberto Ciulli">Roberto Ciulli</a>. Die Vorstellung gewann den ersten Preis.</li></ul>
<dl><dd><ul><li>1981 Internationales Festival Bergen/Norwegen: <a href="Tankred_Dorst" title="Tankred Dorst">Tankred Dorst</a>: <i>Die Villa</i>, Regie <a href="Jaroslav_Chundela" title="Jaroslav Chundela">Jaroslav Chundela</a></li></ul></dd></dl>
<ul><li>1982/83 Tampere Festival Finnland in Helsinki und Tampere: <a href="Franz_Xaver_Kroetz" title="Franz Xaver Kroetz">Franz Xaver Kroetz</a>: <i>Nicht Fisch, nicht Fleisch</i>, Regie <a href="Volker_Hesse_(Regisseur)" title="Volker Hesse (Regisseur)">Volker Hesse</a></li>
<li>1983 Holland-Festival Den Haag: <a href="Heiner_M%C3%BCller" title="Heiner Müller">Heiner Müller</a>: <i>Die Schlacht</i>, Regie <a href="B._K._Tragelehn" title="B. K. Tragelehn">B. K. Tragelehn</a></li>
<li>1983 erstes Gastspiel eines deutschsprachigen Theaters in Japan (Tokio und Kobe): <a href="Gotthold_Ephraim_Lessing" title="Gotthold Ephraim Lessing">Lessing</a>: <i><a href="Nathan_der_Weise" title="Nathan der Weise">Nathan der Weise</a></i>, Regie Volker Hesse und <a href="Franz_Kafka" title="Franz Kafka">Kafka</a>: <i><a href="Die_Verwandlung" title="Die Verwandlung">Die Verwandlung</a></i>, Regie Steven Berghoff</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Mitgliedschaften">Mitgliedschaften</h2></div>
<ul><li>Planungskomitee des Deutschen Theaterpreises Der Faust</li>
<li>Fachausschuss Kultur der Deutschen UNESCO-Kommission</li>
<li>Tarifausschuss des Deutschen Bühnenvereins</li>
<li>Deutsche Akademie der Darstellenden Künste Freie Akademie der Künste Mannheim</li>
<li>Internationalen Theater Institut ITI</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Regie">Regie</h2></div>
<p>Günther Beelitz hat sich in seinen Regiearbeiten vor allem auf die Autoren <a href="Arthur_Schnitzler" title="Arthur Schnitzler">Arthur Schnitzler</a> (<i><a href="Kom%C3%B6die_der_Worte" title="Komödie der Worte">Komödie der Worte</a></i>, DNT Weimar; <i><a href="Zwischenspiel_(Schnitzler)" title="Zwischenspiel (Schnitzler)">Zwischenspiel</a></i>, Stadttheater Heidelberg; <i>Im Spiel der Sommerlüfte</i>, Bayerisches Staatsschauspiel München) und <a href="Max_Frisch" title="Max Frisch">Max Frisch</a> (<i><a href="Biografie%3A_Ein_Spiel" title="Biografie: Ein Spiel">Biografie: Ein Spiel</a></i>, Düsseldorfer Schauspielhaus und <i><a href="Triptychon_(Frisch)" title="Triptychon (Frisch)">Triptychon</a></i>, Stadttheater Heidelberg) konzentriert. Im Gespräch mit <a href="Lot_Vekemans" title="Lot Vekemans">Lot Vekemans</a> über ihr Stück <i>Gift</i> 2015 am Düsseldorfer Schauspielhaus bekannten sich beide zum „Geschichtenerzählen“.<sup id="cite_ref-6" class="reference"><a href="#cite_note-6"><span class="cite-bracket">[</span>6<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Von Schnitzler hat Günther Beelitz seine Auffassung von Komödie übernommen: „Der Mensch spielt vor anderen und vor sich selbst Komödie.“
</p>
<ul><li>Bayerisches Staatsschauspiel, München, 1993</li>
<li>Deutsches Nationaltheater Weimar, 1994–1999</li>
<li>Theater der Stadt Heidelberg: 2000–2005</li>
<li>Vorarlberger Landestheater, Bregenz, 2010–2014</li>
<li>Theater Dortmund, 2006</li>
<li>Manila 31. World Congress ITI / Goetheinstitut, 2006</li>
<li>Borchert Theater, Münster, 2008</li>
<li>Neues Theater, Halle, 2009</li>
<li>Theater an der Kö Düsseldorf, 2008</li>
<li>Düsseldorfer Schauspielhaus, 2014–2016</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Lehrtätigkeiten"><span id="Lehrt.C3.A4tigkeiten"></span>Lehrtätigkeiten</h2></div>
<ul><li>1988–1990 Maximilian-Universität München, Dramaturgie</li>
<li>Ab 1995 Wissenschaftlicher Rat am Institut für Kulturelle Infrastruktur Sachsen</li>
<li>1998–1999 Friedrich-Schiller-Universität Jena, Dramaturgie und Theaterstrukturen</li>
<li>2000 Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg, Dramaturgie und Theaterstrukturen</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Ehrungen">Ehrungen</h2></div>
<ul><li>1976 Johann Heinrich Merck-Ehrung <a href="Johann-Heinrich-Merck-Ehrung" title="Johann-Heinrich-Merck-Ehrung">Johann Heinrich Merck-Ehrung</a> der Stadt Darmstadt</li>
<li>1986 Ehrenurkunde der Jüdischen Gemeinde Düsseldorf</li>
<li>2016 Verdienstmedaille der Stadt Düsseldorf.</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Literatur">Literatur</h2></div>
<ul><li>Claudia Bloss: <cite style="font-style:italic">Günther Beelitz: Die Jahre seiner Intendanz in Düsseldorf</cite> (=&nbsp;<cite style="font-style:italic">Schriften zur Europa- und Deutschlandforschung</cite>. <span style="white-space:nowrap">Band<span style="display:inline-block;width:.2em">&nbsp;</span>11</span>). Peter Lang – Internationaler Verlag der Wissenschaften, Frankfurt am Main/Berlin u.&nbsp;a. 2004, ISBN 3-631-51837-4.<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&amp;rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:G%C3%BCnther+Beelitz&amp;rft.au=Claudia+Bloss&amp;rft.btitle=G%C3%BCnther+Beelitz%3A+Die+Jahre+seiner+Intendanz+in+D%C3%BCsseldorf&amp;rft.date=2004&amp;rft.genre=book&amp;rft.isbn=3631518374&amp;rft.place=Frankfurt+am+Main%2FBerlin+u.+a.&amp;rft.pub=Peter+Lang+-+Internationaler+Verlag+der+Wissenschaften&amp;rft.series=Schriften+zur+Europa-+und+Deutschlandforschung" style="display:none">&nbsp;</span></li>
<li><i>Theater Heute</i>, Jahrbuch 1983, ISBN 3-85541-013-5, S. 23</li>
<li>Winfried Schulz (Hrsg.): <cite style="font-style:italic">Fünfzig Jahre Düsseldorfer Schauspielhaus 1970-2020</cite>. Theater der Zeit, Berlin 2020, ISBN 978-3-95749-235-7 (400&nbsp;S.).<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&amp;rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:G%C3%BCnther+Beelitz&amp;rft.btitle=F%C3%BCnfzig+Jahre+D%C3%BCsseldorfer+Schauspielhaus+1970-2020&amp;rft.date=2020&amp;rft.genre=book&amp;rft.isbn=9783957492357&amp;rft.place=Berlin&amp;rft.pub=Theater+der+Zeit" style="display:none">&nbsp;</span></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Weblinks">Weblinks</h2></div>
<ul><li><span class="cite"><i>Informationen beim Theater Dortmund.</i> Ehemals im <style data-mw-deduplicate="TemplateStyles:r250917974">
/* start https://de.wikipedia.org/ */


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/* end https://de.wikipedia.org/ */
</style><span class="dewiki-iconexternal"><a class="external text" href="https://redirecter.toolforge.org/?url=http%3A%2F%2Fwww.theaterdo.de%2Fperson.php%3Fid%3D207%26sid%3D7ce2d43107e370a8e93df2ad593114d1">Original</a></span> (nicht mehr online verfügbar)<span style="display:none">;</span><span class="Abrufdatum" style="display:none"> abgerufen am 4.&nbsp;März 2007</span></span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&amp;rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3AG%C3%BCnther+Beelitz&amp;rft.title=Informationen+beim+Theater+Dortmund&amp;rft.description=Informationen+beim+Theater+Dortmund&amp;rft.identifier=http%3A%2F%2Fwww.theaterdo.de%2Fperson.php%3Fid%3D207%26sid%3D7ce2d43107e370a8e93df2ad593114d1">&nbsp;</span></li>
<li><span class="cite">Annette Bosetti: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://rp-online.de/nrw/staedte/duesseldorf/kultur/zum-80-geburtstag-von-guenther-beelitz-einmal-theater-immer-theater_aid-33369133"><i>Einmal Theater, immer Theater.</i></a> In: <i><a href="RP_Online" class="mw-redirect" title="RP Online">RP Online</a>.</i> 28.&nbsp;September 2018<span style="display:none">;</span><span class="Abrufdatum" style="display:none"> abgerufen am 19.&nbsp;Februar 2020</span> (Interview mit Günther Beelitz zu seinem 80. Geburtstag).</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&amp;rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3AG%C3%BCnther+Beelitz&amp;rft.title=Einmal+Theater%2C+immer+Theater&amp;rft.description=Einmal+Theater%2C+immer+Theater&amp;rft.identifier=https%3A%2F%2Frp-online.de%2Fnrw%2Fstaedte%2Fduesseldorf%2Fkultur%2Fzum-80-geburtstag-von-guenther-beelitz-einmal-theater-immer-theater_aid-33369133&amp;rft.creator=Annette+Bosetti&amp;rft.date=2018-09-28">&nbsp;</span></li>
<li><a rel="nofollow" class="external free" href="http://archiv.iti-germany.de/iti_mitglieder.shtml">http://archiv.iti-germany.de/iti_mitglieder.shtml</a></li>
<li><a rel="nofollow" class="external free" href="https://www.heidelberg.de/1326915.html">https://www.heidelberg.de/1326915.html</a></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Einzelnachweise">Einzelnachweise</h2></div>
<ol class="references">
<li id="cite_note-1"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-1">↑</a></span> <span class="reference-text"><span class="cite">Verena Niedermüller: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.meinbezirk.at/spittal/c-lokales/es-ist-ein-treffen-von-freunden_a3642981"><i>Kulturgastspiele im Ronacher – „Es ist ein Treffen von Freunden“.</i></a> In: <i>meinbezirk.at.</i> 3.&nbsp;Oktober 2019,<span class="Abrufdatum"> abgerufen am 19.&nbsp;Februar 2020</span>.</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&amp;rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3AG%C3%BCnther+Beelitz&amp;rft.title=Kulturgastspiele+im+Ronacher+%E2%80%93+%E2%80%9EEs+ist+ein+Treffen+von+Freunden%E2%80%9C&amp;rft.description=Kulturgastspiele+im+Ronacher+%E2%80%93+%E2%80%9EEs+ist+ein+Treffen+von+Freunden%E2%80%9C&amp;rft.identifier=https%3A%2F%2Fwww.meinbezirk.at%2Fspittal%2Fc-lokales%2Fes-ist-ein-treffen-von-freunden_a3642981&amp;rft.creator=Verena+Niederm%C3%BCller&amp;rft.date=2019-10-03">&nbsp;</span></span>
</li>
<li id="cite_note-2"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-2">↑</a></span> <span class="reference-text">Winfried Schulz (Hrsg.): <i>Fünfzig Jahre Düsseldorfer Schauspielhaus 1970–2020.</i> Verlag Theater der Zeit, 2019, 1. Auflage, ISBN 978-3-95749-235-7, 400 Seiten</span>
</li>
<li id="cite_note-3"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-3">↑</a></span> <span class="reference-text">Düsseldorfer Schauspielhaus: <i>Das also bleibt!?</i> 2014/2015 und 2015/2016, Herausgeber Neue Schauspiel GmbH (Seite 3, Vorwort)</span>
</li>
<li id="cite_note-4"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-4">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external free" href="https://www.imdb.com/title/tt0759647/">https://www.imdb.com/title/tt0759647/</a></span>
</li>
<li id="cite_note-5"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-5">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://rp-online.de/nrw/staedte/duesseldorf/kultur/zum-80-geburtstag-von-guenther-beelitz-einmal-theater-immer-theater_aid-33369133"><i>Einmal Theater, immer Theater.</i></a> In: <i>rp-online.de</i>, 28. September 2018.</span>
</li>
<li id="cite_note-6"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-6">↑</a></span> <span class="reference-text"><a href="Programmheft" title="Programmheft">Programmheft</a> <i>Gift</i>, Interview mit <a href="Dirk_Diekmann" title="Dirk Diekmann">Dirk Diekmann</a> und <a href="Lot_Vekemans" title="Lot Vekemans">Lot Vekemans</a>, 2015</span>
</li>
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<div class="klappleiste-kopf"><a href="Intendant" title="Intendant">Intendanten</a> des <a href="Bayerisches_Staatsschauspiel" title="Bayerisches Staatsschauspiel">Bayerischen Staatsschauspiels</a></div>
<div class="klappleiste-inhalt mw-collapsible-content">
<p><a href="Joseph_Anton_von_Seeau" title="Joseph Anton von Seeau">Joseph Anton von Seeau</a> (1776–1799)&nbsp;|
Josef Marius Babo (1799–1810)&nbsp;|
Carl August Delamotte (1810–1820)&nbsp;|
Joseph von Stich (1820–1823)&nbsp;|
Clemens von Weichs (1823–1824)&nbsp;|
<a href="Johann_Nepomuk_von_Poi%C3%9Fl" title="Johann Nepomuk von Poißl">Johann Nepomuk von Poißl</a> (1824–1833)&nbsp;|
<a href="Karl_Theodor_von_K%C3%BCstner" title="Karl Theodor von Küstner">Karl Theodor von Küstner</a> (1833–1842)&nbsp;|
Eduard Graf Yosch (1842–1844)&nbsp;|
<a href="August_von_Frays" title="August von Frays">August von Frays</a> (1844–1847 /1848-1851 /1857-1860)&nbsp;|
<a href="Franz_von_Dingelstedt" title="Franz von Dingelstedt">Franz von Dingelstedt</a> (1851–1857)&nbsp;|
Wilhelm Schmitt (1860–1867)&nbsp;|
<a href="Karl_von_Perfall" title="Karl von Perfall">Karl von Perfall</a> (1867–1893)&nbsp;|
<a href="Ernst_von_Possart" title="Ernst von Possart">Ernst von Possart</a> (1894–1905)&nbsp;|
Albert von Speidel (1905–1912)&nbsp;|
<a href="Clemens_von_Franckenstein" title="Clemens von Franckenstein">Clemens von Franckenstein</a> (1912–1918)&nbsp;|
<a href="Viktor_Schwanneke" title="Viktor Schwanneke">Viktor Schwanneke</a> (1918)&nbsp;|
<a href="Karl_Zeiss" title="Karl Zeiss">Karl Zeiss</a> (1919–1924)&nbsp;|
<a href="Clemens_von_Franckenstein" title="Clemens von Franckenstein">Clemens von Franckenstein</a> (1924–1934)&nbsp;|
<a href="Oskar_Walleck" title="Oskar Walleck">Oskar Walleck</a> (1934–1938)&nbsp;|
<a href="Alexander_Golling" title="Alexander Golling">Alexander Golling</a> (1938–1945)&nbsp;|
<a href="Paul_Verhoeven_(Regisseur%2C_1901)" title="Paul Verhoeven (Regisseur, 1901)">Paul Verhoeven</a> (1945–1948)&nbsp;|
<a href="Alois_Johannes_Lippl" title="Alois Johannes Lippl">Alois Johannes Lippl</a> (1948–1953)&nbsp;|
<a href="Kurt_Horwitz" title="Kurt Horwitz">Kurt Horwitz</a> (1953–1958)&nbsp;|
<a href="Helmut_Henrichs" title="Helmut Henrichs">Helmut Henrichs</a> (1958–1972)&nbsp;|
<a href="Kurt_Meisel" title="Kurt Meisel">Kurt Meisel</a> (1972–1983)&nbsp;|
<a href="Frank_Baumbauer" title="Frank Baumbauer">Frank Baumbauer</a> (1983–1986)&nbsp;|
<a class="mw-selflink selflink">Günther Beelitz</a> (1986–1993)&nbsp;|
<a href="Eberhard_Witt" title="Eberhard Witt">Eberhard Witt</a> (1993–2001)&nbsp;|
<a href="Dieter_Dorn" title="Dieter Dorn">Dieter Dorn</a> (2001–2011)&nbsp;|
<a href="Martin_Ku%C5%A1ej" title="Martin Kušej">Martin Kušej</a> (2011-2019)&nbsp;|
<a href="Andreas_Beck_(Regisseur)" title="Andreas Beck (Regisseur)">Andreas Beck</a> (seit 2019)
</p>
</div></div>
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<div>
Normdaten&nbsp;(Person): <a href="Gemeinsame_Normdatei" title="Gemeinsame Normdatei">GND</a>: <span class="-print"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://d-nb.info/gnd/128640669">128640669</a></span> | <a href="Virtual_International_Authority_File" title="Virtual International Authority File">VIAF</a>: <span class="-print"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://viaf.org/viaf/52746372/">52746372</a></span> | </div>
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